Fernlehrgang "Grundkurs zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung"

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Motivation

Die Aufgabe des zerstörungsfreien Werkstoffprüfers ist die Untersuchung von Werkstoffen, mit Hilfe geeigneter Verfahren, um zu einer sicheren Diagnose zu kommen.  Dabei werden u.a. Verfahren angewandt, die aus der Medizin bekannt sind, wie z.B. die Durchstrahlung mittels Röntgenstrahlung.  Man erhält dabei ein aussagekräftiges Bild aus dem Inneren des Bauteils.  Große Bedeutung hat auf dem Gebiet der Materialprüfung auch die Ultraschallprüfung.  Eine ganze Reihe spezieller Verfahren wurden für das Auffinden ganz spezieller Fehler entwickelt.  Oft gibt die Fertigungsart des Bauteils einen Anhaltspunkt über die zu erwartende Fehlerart.  Der Fachkenntnis und der Erfahrung des Prüfers obliegt es dann, das richtige Verfahren auszuwählen.  Nach den Ergebnissen der zerstörungsfreien Prüfung wird entschieden, ob ein Bauteil verworfen wird, repariert werden kann oder seiner ihm zugedachten Beanspruchung standhalten wird.  D.h. der zerstörungsfreie Werkstoffprüfer übt eine außergewöhnlich verantwortungsvolle Aufgabe aus.  Das Einsatzgebiet ist breit gestreut. Von der Überwachung in Chemie- und Kraftwerksanlagen bis zur Produktions- und Fertigungsüberwachung reicht sein Aufgabenbereich.

 

 

Vorkenntnisse

Der "Grundkurs zerstörungsfreie Werkstoffprüfung"  bietet einen einen sicheren Einstieg in die Thematik der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung mit seinen 4 Hauptverfahren. Er ist im wesentlichen für 2 Personengruppen gedacht:

Menschen, die bisher keinerlei Berührung mit der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung hatten und in der zfP eine neue berufliche Perspektive suchen. Unser Fernkurs ist ein idealer und preiswerter Einstieg in die Welt der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung mit seinen vielfältigen Verfahren.

Menschen, die bereits ohne Ausbildung in dezerstörungsfreien Werkstoffprüfung arbeiten und sich auf diesem Wege die nötigen Kenntnisse aneignen wollen, bzw. auf evtl. Qualifizierungsmaßnahmen vorbereiten wollen. Erstmals können Sie sich, mit einem ergänzenden  Fernkurs auf die Qualifizierungskurse PT1, MT 1, RT 1, UT 1 nach EN 473 und Strahlenschutz für Prüfer,  vorbereiten.

 

 

Dauer und Umfang

12 Monate

5 Lektionen

 

 

Abschluss und Zeugnis

Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Abschlusszeugnis bestätigt.

Dieser Fernunterrichtslehrgang ist von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) geprüft und unter der Nummer 787801 zugelassen.

Nach dem erfolgreichen Studium des Fernkurses können sie sich bei einem zur  Qualifizierung zugelassenen Ausbildungszentrum, zum Kursus und zur Qualifizierungsprüfung anzumelden.

Selbstverständlich eignet sich der Fernkurs auch zur Vorbereitung auf die Rezertifizierungsprüfungen.

 

 

Lehrgangsgebühren und Anmeldung

Für jedermann erschwingliche Lehrgangsgebühren!
Unter Kostengesichtspunkten ist der Fernunterricht anderen Weiterbildungsformen deutlich überlegen.
Einen Fernlehrgang kann sich jeder leisten, ob nun zur beruflichen Fortbildung oder "nur" aus Interesse am Thema.

Die Lehrgangsgebühren:

Grundkurs "zerstörungsfreie Werkstoffprüfung"       12 Monatsraten zu je 98,- Euro

Sie können jederzeit mit diesem Fernlehrgang beginnen.

 

Lehrplan

Die 4 häufigst angewandten Verfahren: 

Farbeindringverfahren,  

Magnetpulververfahren,  

Durchstrahlungprüfung

Ultraschallprüfung

Die einzelnen Verfahren stehen nicht in Konkurenz zueinander, sondern jedes Verfahren hat seine Stärken und seine Grenzen. Es obliegt den erfahrenen Fachleuten für ein spezifisches Prüfproblem das geeignete Prüfverfahren zu finden.

Die zfP - Verfahren kann man in 2 Gruppen unterteilen, einmal das Magnetpulver und Eindringverfahren  mit denen man Bauteiloberflächen prüfen kann und die Durchstrahlungs - und Ultraschallprüfung mit denen man Bauteile im gesamten Volumen prüfen kann.

Grundsätzlich wird meist ein Oberflächen - und ein Volumenverfahren eingesetzt. Bei den Oberflächenverfahren sollte dem Magnetpulververfahren den Vorzug gegeben werden, da es empfindlicher ist als das Eindringverfahren. Voraussetzung ist aber das das zu prüfende Teil magnetisierbar ist. Da kein Leichtmetall und kein austenitischer Stahl, der oft bei hochbeanspruchten Teilen eingesetzt wird, magnetisch ist, bleibt für die Eindringprüfung viel Raum. Ihre besondere Stärke ist die einfache Handhabung. Mit dem Eindringverfahren können auch Nichtmetalle geprüft werden, vorausgesetzt sie sind nicht porös. 

Mit den Volumenverfahren verhält es sich ähnlich. Der Durchstrahlungsprüfung sind ab bestimmten Wanddicken Grenzen gesetzt, während die Ultraschallprüfung an dünnwandigen Bauteilen oft schwierig ist.

Für den Fall, daß sie sich qualifizieren wollen, bereitet der Kurs Sie optimal auf die Qualifizierungskurse vor. Sie werden individuell betreut und durch die, in den Kurs eingearbeiteten Grundlagen, da abgeholt, wo sie mit ihrem Wissen stehen. Neben dem eigentlichen zfP – Stoff werden auch die für den Kursus erforderlichen Grundlagen in den naturwissenschaftlichen Fächern vermittelt, so daß sie  im Ultraschallkurs nicht deshalb scheitern,  nur weil sie noch nie etwas von Winkelfunktionen gehört haben.

 

 

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