Fernlehrgang "Wirtschaftsfachwirt/in IHK"

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Motivation

Ob Handel, Industrie oder Dienstleistung – unabhängig von der Branche bietet Ihnen der Abschluss als Wirtschaftsfachwirt/in vielseitige Aufstiegsmöglichkeiten. Als betriebswirtschaftlicher Allrounder sind Sie in den unterschiedlichsten Funktionsbereichen im Unternehmen einsetzbar und bereit, anspruchsvolle Aufgaben auch im mittleren Management zu übernehmen.

Ihr Fachwissen im Zusammenspiel mit Ihrer kaufmännischen Berufserfahrung versetzt Sie in die Lage, Betriebsabläufe und Zusammenhänge zu erkennen und diese wirtschaftlich zu beurteilen. Betriebliche Entscheidungen können Sie mitverantwortlich treffen und umsetzen. Dank des generalistischen Abschlusses kommt je nach Neigung und Vorwissen eine Laufbahn z. B. im Controlling, im Personalwesen oder vielen anderen Bereichen infrage.

 

Dauer / Umfang

Der Studienbeginn ist jederzeit möglich.

Die Regelstudiendauer beträgt 18 Monate. Sie können jedoch auch schneller vorgehen oder sich mehr Zeit lassen – auf bis zu 30 Monate können Sie ohne zusätzliche Studiengebühren verlängern.

Sie erhalten 37 Studienhefte und ein Studienhandbuch.

Zusätzlich zum Fernunterricht bieten wir Ihnen ein zehntägiges Prüfungsvorbereitungsseminar in Nürnberg an. Die Seminargebühren sind in Ihren Studiengebühren enthalten.

 

Voraussetzungen

Für die erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang sind kaufmännische Grundkenntnisse erforderlich. Für die Zulassung zur IHK-Prüfung müssen Sie zum Zeitpunkt der Prüfung folgende Voraussetzungen* erfüllen:

eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem kaufmännischen oder verwaltenden Beruf plus zwei Jahre kaufmännische Berufspraxis oder

mindestens sechs Jahre kaufmännische Berufserfahrung.

* Gilt für die IHK Nürnberg. Falls Sie die Prüfung bei einer anderen IHK ablegen wollen, informieren Sie sich dort bitte über ggf. abweichende Prüfungsvoraussetzungen.

 

 

Abschluss und Zeugnis

Am Ende des Lehrgangs ein Lehrgangs-Abschlußzeugnis der Fernschule.

Mit dem Bestehen der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer erwerben Sie die Berufsbezeichnung „Wirtschaftsfachwirt/in IHK“.

Der Lehrgang wurde von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) in Köln unter der Nummer 562007 zugelassen

 

 

Lehrgangsgebühren und Anmeldung

Für jedermann erschwingliche Lehrgangsgebühren!
Unter Kostengesichtspunkten ist der Fernunterricht anderen Weiterbildungsformen deutlich überlegen.
Einen Fernlehrgang kann sich jeder leisten, ob nun zur beruflichen Fortbildung oder "nur" aus Interesse am Thema.

Die Lehrgangsgebühren:     

Wirtschaftsfachwirt IHK	18 Monate je 139 Euro

Sie können jederzeit mit diesem Fernlehrgang beginnen.

 

Lehrplan

Arbeitsmethodik: Kopf- und Kreativitätstraining; Zeitmanagement; Arbeitsplatzorganisation und Arbeitstechniken.

Volkswirtschaftslehre: Grundbegriffe der Wirtschaftslehre; Wirtschaftsordnungen und ihre Steuerungsverfahren; Produktionsfaktoren, Markt und Preise; Wirtschaftskreislauf; Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung; Konjunktur und Wachstum; Geld und Kredit, Wirtschaftspolitik; Wirtschaftliche Integration und Globalisierung; Protektionismus als weltwirtschaftliches Problem und Herausforderung.

Unternehmensführung: Konzepte und Methoden des Controllings; Strategisches und operatives Controlling; Controlling als geschossener Regelkreis; Projektmanagement und –organisation; Projektplanung, -steuerung und –kontrolle; Projektplanung am praktischen Beispiel; Strategische Planung; Führungsfähigkeiten und –konzepte; Führungsinstrumente und –stile; Mitarbeiterbeurteilung und personelle Maßnahmen; Personalbeschaffung und Personalauswahl; Grundlagen der Mitarbeiterbeurteilung; Aus- und Weiterbildung; Entgeltformen; Betriebliche Mitbestimmung; Teamarbeit; Moderation und Präsentation; Kommunikationsfähigkeit; Kommunikationsstörungen und ihre Ursachen; Gesprächsformen und –techniken; Beratungsgespräche führen.

Rechnungswesen: Grundbegriffe, Buchungen, Steuern; Abgrenzung von Aufwendungen und Erträgen; Grundlagen der Bilanz und der Bilanzierung; Anlage- und Umlaufvermögen; Rechnungsabgrenzungsposten; Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten; Gewinn- und Verlustrechnung (GuV); Kosten- und Leistungsrechnung; Plankosten- und Deckungsbeitragsrechnung; Kostenrechnungssysteme; Prozess- und Zielkostenrechnung; Benchmarking, Product Life Cycle Costing.

Betriebswirtschaftslehre: Datenerhebung, -erfassung und –auswertung; Ballungen, Zeitreihen und Trends; Geschäftsprozessmanagement; Norminhalte und ihre Umsetzung; Qualitätsmanagementsystem; Total Quality Management; Typologisierung von Unternehmen; Produktionsfaktoren, Ökonomisches Prinzip; Wahl des Standorts; Rechtsformen einer Unternehmung; Unternehmenszusammenschlüsse; Disposition, Beschaffung, Lagerwirtschaft; Transport, Produktionswirtschaft; DV-Einsatz in Material- und Produktionswirtschaft; Marktforschung; Marketingziele und –strategien; Situationsanalyse und strategische Planung; Organisation und Kontrolle im Marketing; Produkt- und Programmpolitik; Preis-, Distributions-, Kommunikationspolitik; Finanzplanung und –analyse; Kennzahlen aufgrund von Bestandsgrößen; Stromgrößenorientierte Kennzahlen; Außen- und Innenfinanzierung; Investitionsplanung und –rechenverfahren; Nutzwertrechnungen.

Recht und Steuern: Gesellschafts- und Unternehmensformen; Schuldrecht und Sachenrecht; Durchsetzung von Rechten; Verbraucherschutz; Illiquidität und Insolvenz; Anbahnung des Arbeitsverhältnisses; Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag; Beendigung des Arbeitsverhältnisses; ;Mitbestimmung, Tarifvertragsrecht; Arbeitsrecht des öffentlichen Dienstes; Sozialstaatsprinzip; Rechtsquellen des Sozialrechts; Prinzipien und Systemstruktur der Sozialversicherung; Gesetzliche Kranken-, Pflege-, Renten-, Unfallversicherung; Arbeitsförderung; Grundsicherung erwerbsfähiger Arbeitsuchender; Allgemeines Steuerrecht; Lohn- und Einkommensteuer; Umsatz- und Körperschaftsteuer; Gewerbesteuer.

Datenverarbeitung, Informations- und Kommunikationstechniken: Ziele und Einsatzmöglichkeiten; Grundaufbau und Arbeitsweise von EDV-Anlagen; Rechnervernetzung: Notwendigkeit und Einsatzmöglichkeiten; Planung der DV-Infrastruktur im eigenen Unternehmen; Sicherheitsaspekte; Einführung und Motivation; Universelle Anwendungen; Aufgabenspezifische Anwendungen; Betriebliche Nutzung des Internets; Datenorganisation; Standardsoftware vs. Individualsoftware.

 

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